Gruppen-Vergewaltigung in Berliner Drogen-Park – auch Influencernin dabei! Freund musst zuschauen

Die Berliner Polizei ermittelt derzeit gegen vier Verdächtige im Alter von 14 bis 19 Jahren im Zusammenhang mit schweren sexuellen Übergriffen, die sich am Schlachtensee ereignet haben sollen. Wie BILD berichtet, handelt es sich jedoch nicht um den einzigen Vorfall dieser Art in diesem Sommer. Auch im Görlitzer Park kam es zu einer schockierenden Gruppen-Vergewaltigung.

Der Vorfall im Görlitzer Park ereignete sich ebenfalls im Juni in den frühen Morgenstunden. Ein Pärchen wurde zunächst von einer Gruppe Dealer überfallen und ausgeraubt. Anschließend musste der Mann die Vergewaltigung seiner Freundin mitansehen. Die Ermittler berichten, dass es sich hierbei nicht um das einzige Sexualdelikt in jüngerer Vergangenheit im Park handelt, jedoch sei es eines der brutalsten. Die Täter konnten entkommen.

Die Staatsanwaltschaft gibt derzeit keine weiteren Details zur Tat bekannt und verweist auf den Schutz der laufenden Ermittlungen und der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen.

Gemäß einer aktuellen Polizeistatistik gab es von Januar bis Ende Juni im Görlitzer Park acht schwere Straftaten im Zusammenhang mit Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellen Übergriffen sowie 13 „weitere Sexualdelikte“. Für den Zeitraum von Juli bis Dezember des Vorjahres wurden acht schwere Straftaten und elf „weitere Sexualdelikte“ gemeldet.

Angesichts der beiden Gruppen-Vergewaltigungen am Schlachtensee und der Tat im Görlitzer Park hat die Polizei am 23. Juni die Ermittlungsgruppe „Calor“ ins Leben gerufen, bestehend aus sechs Beamten mit jeweils einem federführenden Sachbearbeiter pro Fall. Die Ermittlungsgruppe ist beim Landeskriminalamt 134 angesiedelt.

In der Nacht zum 10. Juni kam es am Schlachtensee zu mehreren versuchten und vollendeten Sexualdelikten, bei denen eines der Opfer erst 14 Jahre alt ist. Die Polizei wurde ursprünglich wegen einer Körperverletzung zum S-Bahnhof gerufen, jedoch wurde im Verlauf der Ermittlungen klar, dass sexuelle Übergriffe den Auslöser für die Schlägerei bildeten. Insgesamt wurden sieben Sexualtaten registriert, darunter versuchte und vollendete Vergewaltigungen sowie sexuelle Belästigungen. Drei der Opfer sind Minderjährige.

Etwa einen Monat nach den Vorfällen erfolgte eine Razzia bei vier Tatverdächtigen im Alter von 14, 14, 18 und 19 Jahren. Dabei wurden Datenträger beschlagnahmt, jedoch kamen die Verdächtigen nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder auf freien Fuß. Es wird berichtet, dass alle vier Jugendlichen deutsche Staatsbürger sind, jedoch wird ein möglicher Migrationshintergrund offiziell nicht bestätigt.

Die Behörde gibt derzeit keine weiteren Informationen zu den Vorfällen am Schlachtensee bekannt, um eine Gefährdung der Ermittlungen zu verhindern. Zudem sei es wichtig, eine Stigmatisierung der Tatverdächtigen zu vermeiden, da es sich um Heranwachsende und Jugendliche handelt.

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