GZSZ-Skandal: Überfall Bösewicht Mario Wittmann vor Gericht!

Der bekannte MMA-Kämpfer Mario Wittmann, der durch seine Rolle als TV-Bösewicht in der RTL-Serie bekannt wurde, steht nun im wahren Leben vor Gericht. Ihm werden schwere Vorwürfe gemacht: Wittmann soll drei Männer beauftragt haben, um bei einem Geschäftsmann 260.000 Euro einzutreiben.

Die Angeklagten saßen bereits mehr als ein Jahr in Untersuchungshaft. Wittmann wird unter anderem wegen schwerem Raub, räuberischer Erpressung und unerlaubtem Führen einer Schusswaffe angeklagt. Die Tat soll bereits im Oktober 2018 geschehen sein. Laut Anklage soll Wittmann drei Bekannte beauftragt haben, den Unternehmer Axel H. in dessen Villa im schicken Rottach-Egern am Tegernsee zu überfallen.

Die Männer sollen aus dem Umfeld der Hells Angels stammen, jedoch konnte dies nicht bestätigt werden. Wittmann soll seinen Bekannten Teleskop-Schlagstöcke, Gaspistolen und Messer gegeben haben, um die Tat auszuführen. Das Motiv für den Überfall war, dass der Unternehmer sich bei einem Immobilienmakler insgesamt 265.300 Euro geliehen, aber nicht zurückgezahlt haben soll.

Die Angeklagten sollen im Flur nach dem Tresor gefragt und den Unternehmer mit einer gezogenen Gaspistole bedroht haben. Sie schlugen ihn mit dem Schlagstock und verletzten ihn am Rücken und Oberarm. Der erpresste Bauunternehmer schwieg jedoch und die Geldeintreiber gingen mit lediglich 80 Euro Beute nach Hause. Da die Frau des Opfers unbemerkt über den Balkon flüchten konnte und die Polizei alarmierte, wurden die Täter schnell gefasst. Die Verteidigung von Wittmann geht davon aus, dass keine umfangreiche Beweisaufnahme mehr stattfinden wird, da das Gericht das Verfahren zuvor über zwei Jahre lang nicht vorangetrieben hatte.

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