König Frederik: Er hatte mit Aggresionen zu kämpfen

König Frederik
Als Kind hatte er mit Aggressionsproblemen zu kämpfen

König Frederik und Königin Mary

König Frederik und Königin Mary

© Martin Sylvest Andersen / Getty Images

König Frederik gibt im gerade erschienenen Buch über ihn zu, dass er als Kind und Jugendlicher mit vielem haderte. Das führte zum Beispiel zu starken Aggressionen und Wutfantasien bei Dänemarks Thronfolger.

In einer überraschenden Offenbarung gibt König Frederik von Dänemark in seinem nur wenige Tage nach dem Thronwechsel veröffentlichten Buch „Kongeord“ (dt. „Königsworte“) persönliche Einblicke in seine Gefühlswelt. Der Verlag beschreibt, dass das Buch die Entwicklung vom „jungen, widerwilligen Kronprinzen zum reifen Mann, Familienvater und Monarchen“ darstellt und ein ehrliches Bild von Frederiks persönlichen Herausforderungen und Gefühlen zeichnet. Der Royal hatte als Heranwachsender besonders mit Wutgefühlen zu kämpfen und sei aggressiv gewesen, berichtet „Bild“.

Seine Bestimmung machte ihn rasend vor Wut

Besonders bemerkenswert ist Frederiks Eingeständnis, in seiner Kindheit und Jugend mit starken Wutgefühlen gekämpft zu haben. Er gibt zu, dass die Erwartungen und der Druck, die mit seiner Rolle als Thronfolger einhergingen, oft zu heftigen Gefühlen führten. „Mir hat das nicht gefallen. Besonders dann nicht, wenn mich in der Schule jemand daran erinnerte. Wenn jemand in der Klasse sagte, dass ich einmal König werde, erlebte ich Momente der Irritation und Frustration. Sie lösten so heftige Gefühle in mir aus.“, schreibt er. Diese Situationen lösten in ihm den Impuls aus, aggressiv zu reagieren: „Das hat mich so irritiert, dass ich Lust bekam, denjenigen zu schubsen oder ihn zu verprügeln.“

Königin Margrethe, Prinz Frederik und Prinz Henrik

Königin Margrethe, Prinz Frederik und Prinz Henrik

© ZUMA/Keystone / imago images

Sein 18. Geburtstag war wie ein Weltuntergang

Ein weiterer wichtiger Moment in Frederiks Leben war sein 18. Geburtstag, als er offiziell als zukünftiger König vorgestellt wurde. Trotz des Jubels der Menschen am Straßenrand empfand er diesen Tag als persönlichen „Weltuntergang“: „Ich hatte das Gefühl, dass nun alles endet, was Spaß macht und spannend ist. Die Medien hatten angefangen, sich für mich als Person zu interessieren, und es ging mir damit nicht gut“, schrieb er darüber.

Prinz Frederik an seinem 18. Geburtstag im Mai 1968.

Prinz Frederik an seinem 18. Geburtstag im Mai 1968.

© Dana Press

Sein Sohn Kronprinz Christian, 18, wirkte im Vergleich dazu an seinem eigenen 18. Geburtstag sehr ausgelassen und fröhlich. Bilder der beiden Tage zeigen einen deutlichen Unterschied zwischen Frederiks und Christians Gemütszustand.

Prinz Christian an seinem 18. Geburtstag im Oktober 2023

Prinz Christian an seinem 18. Geburtstag im Oktober 2023

© Mads Claus Rasmussen / Getty Images

König Frederik: Mary ist „wie geschaffen für die Rolle der Königin“

In dieser schwierigen Phase fand Frederik damals Unterstützung bei seiner Großmutter, Königin Ingrid, die ihm mit regelmäßigen gemeinsamen Mittagessen Halt und Trost gab. Heute findet er diesen Halt bei seiner Familie und vor allem bei seiner Frau Mary. Sie spiele eine zentrale Rolle in seinem Leben und sei „wie geschaffen für die Rolle der Königin“, sagt Frederik.
 

Verwendete Quelle: bild.de, danapress.com

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