Krönung und Krise in der Familie: So war das Jahr für König Charles

Krönung und Krise in der Familie
So war das Jahr für König Charles

König Charles bei seiner Krönung in der Westminster Abbey.

König Charles bei seiner Krönung in der Westminster Abbey.

© imago/Cover-Images

König Charles hat 2023 seine große Krönung gefeiert. Prinz Harry und Herzogin Meghan sorgen dagegen weiter für Unruhe bei den Royals.

König Charles III., 75, sitzt seit September 2022 auf dem britischen Thron. Im Jahr 2023 fand seine große Krönung statt. Während er als Monarch in den vergangenen zwölf Monaten einen souveränen Eindruck hinterließ, unter anderem bei der Militärparade Trooping the Colour und der Parlamentseröffnung, sorgen Gerüchte rund um einen Zwist innerhalb der Königsfamilie weiter für negative Schlagzeilen. So lief das Jahr für Charles III.:

Wie die „Sunday Times“ unter Berufung auf Insider berichtete, sei Charles nach der Thronbesteigung „trotz seiner jahrzehntelangen Ausbildung von der gestiegenen Arbeitsbelastung überrascht“ gewesen. Weiter heißt es über ihn: Er habe sich entschieden, ein „unerschütterlicher Monarch“ zu sein. In dieser Rolle scheint er nach der Trauer um den Tod seiner Mutter, Queen Elizabeth II. (1926-2022), seit diesem Jahr angekommen zu sein.

Die Krönung im Mai

König Charles wurde am 6. Mai in der Westminster Abbey zusammen mit seiner Ehefrau, Königin Camilla, 76, gekrönt. Die Zeremonie wurde zum weltweit im TV ausgestrahlten Spektakel, das Jahrhunderte alte Traditionen und Moderne verband. Zu den Gästen gehörten unter anderem Fürst Albert II., 65, mit seiner Ehefrau, Charlène von Monaco, 45, König Felipe von Spanien, 55, und Königin Letizia, 51, sowie viele weitere Stars aus den Königshäusern und der Politik. Der Zeremonie folgten Straßenfeste und ein großes Krönungskonzert.

Gerüchte über Familienzwist

Was bei der Krönung aber auch wieder ein Thema war: der angebliche Familienzwist bei den Royals. Zwar hat Prinz Harry, 39, die Krönungsfeier seines Vaters besucht, doch schon kurz danach soll er wieder ins Flugzeug in Richtung USA gestiegen sein. Dort lebt er seit 2020 mit Ehefrau Herzogin Meghan, 42, und den beiden Kindern Archie, 4, und Lilibeth, 2. Meghan war nicht bei der Krönung anwesend.

In den Monaten nach dem Tod von Queen Elizabeth II. hatten Harry und Meghan in einer Netflix-Doku-Serie, Harrys Memoiren „Reserve“ und Fernsehinterviews die Royals angegriffen. Unter anderem warf der Herzog von Sussex seiner Familie vor, Absprachen über negative Medienberichterstattung getroffen zu haben. Zuletzt sorgte dann noch Omid Scobies, 42, Enthüllungsbuch „Endgame“ für Aufsehen. Der Journalist soll Zugang zum Umfeld von Harry und Meghan haben.

Der Verkauf des Buches war in den Niederlanden medienwirksam gestoppt worden. Die übersetzte Version soll die Namen zweier royaler Familienmitglieder enthalten haben, die angeblich in Vorwürfe verwickelt sein sollen, die von Prinz Harry und Herzogin Meghan erstmals 2021 erhoben wurden. Die Sussexes hatten damals im Interview mit Oprah Winfrey, 69, darüber gesprochen, dass ein Mitglied der Königsfamilie angeblich Bedenken über die Hautfarbe ihres Sohnes Archie vor dessen Geburt geäußert habe. Durch Scobies Buch waren die Anschuldigungen erneut wochenlang Thema in der britischen Presse. Die Spannungen zwischen Prinz Harry und seiner Familie scheinen nicht weniger zu werden…

An anderer Stelle soll es dafür ruhiger geworden sein. Im Oktober gab es Berichte, dass der nach dem Epstein-Skandal in Ungnade gefallene Prinz Andrew, 63, nicht umziehen muss. König Charles hat seinem jüngeren Bruder demnach erlaubt, auf unbestimmte Zeit in der Royal Lodge nahe Schloss Windsor zu bleiben. Das zumindest schrieb „The Mirror“. Über die Royal Lodge entbrannte angeblich ein seit Monaten schwelender Konflikt zwischen Andrew und Charles. Der Monarch soll zunächst seinem Bruder nahegelegt haben, das Anwesen umgehend zu verlassen, um in das kleinere – und vor allem frisch renovierte – Frogmore Cottage umzuziehen, das zuvor von Prinz Harry und Herzogin Meghan bewohnt wurde.

Charles auf Reisen

Ob der britische Monarch bei diesen Problemen manchmal froh ist, auf Reisen gehen zu können? Im März zumindest glänzten Charles und Camilla bei einem Deutschlandbesuch in Berlin und Hamburg. Im Juni war er privat nach Rumänien gereist, unter anderem, um zu wandern. Den Sommerurlaub genoss er anschließend traditionell auf dem schottischen Schloss Balmoral. Später folgten Besuche in Frankreich und Kenia.

Das Weihnachtsfest feiert Charles zusammen mit seiner Familie auf dem royalen Anwesen in Sandringham – auch das ist eine Tradition, die der König von seiner Mutter übernommen hat. Hier kann der Monarch vermutlich eine Zeit lang durchschnaufen, bevor es 2024 sicherlich nicht weniger aufregend weitergeht für ihn und seine Familie.

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