„Let’s Dance“: Heiße Salsa, mieser Samba

„Let’s Dance“
Heiße Salsa, mieser Samba

Chryssanthi Kavazi trainierte hart für den "König der Standardtänze", den Slowfox. Doch am Ende konnte die Schauspielerin zu w

Chryssanthi Kavazi trainierte hart für den „König der Standardtänze“, den Slowfox. Doch am Ende konnte die Schauspielerin zu wenige Punkte ergattern.

© RTL / Stefan Gregorowius

Mit der „Hot Salsa Night“ gab es eine Premiere bei „Let’s Dance“. Für Chryssanthi Kavazi hat es sich in der achten Liveshow ausgetanzt.

Am Freitagabend glühte das RTL-Parkett: Zum ersten Mal bei „Let’s Dance“ (auch bei RTL+) tanzten die Promis bei der „Hot Salsa Night“ gegeneinander, um Extra-Punkte zu ergattern. Bewegliche Hüften und genug Kondition waren gefragt.

Den Anfang machte Ex-Kunstturner Philipp Boy (35) mit seiner Tanzpartnerin Patricija Ionel (28). Für die beiden stand ein Quickstep auf dem Plan. Mit einem großen Sprung stieg Philipp Boy in den Tanz ein, flog über das Parkett und landete so, dass man Sorge um seine Knie hätte haben können. „Philipp hat geliefert“, fasste Jurorin Motsi Mabuse (42) den gelungenen Auftritt zusammen. „Heute war es so, wie ich mir das vorstelle“, erklärte ihr Kollege Joachim Llambi (58), der insbesondere Rhythmus und Schnelligkeit lobte. Dafür gab es von allen Juroren eine glatte Zehn.

„Alles, was man da machen muss, ist Hüfte schwingen, sexy sein und flirten“, stellte Julia Beautx (23) nach dem Training für ihren Samba mit Zsolt Sándor Cseke (35) fest. Eigentlich eine Rolle, in der sie sich auf der Bühne zunächst nicht wohlfühlte. „Samba ist mies“, flossen sogar die Tränen bei der YouTuberin und Schauspielerin. Doch in der Liveshow war davon nichts mehr zusehen. „Die Technik war da“, lobte Mabuse. „Ich will mit dieser Chica tanzen. Das war voller Energie, als hättest du dein Leben lang Samba getanzt“, konnte sie Jorge González (55) begeistern. „Du kommst da runter und sagst: ‚Friss mich so wie ich bin.'“, freute sich Joachim Llambi über ihre Entwicklung. Dafür vergaben die beiden Juroren zehn Punkte, von Mabuse gab es neun Zähler.

Während des Trainings bekam Chryssanthi Kavazi (34) Besuch von ihrer guten Freundin und „Let’s Dance“-Finalistin von 2021, Valentina Pahde (28). Nach dieser Motivation war die Schauspielerin bereit für den „König der Standardtänze“, den Slowfox. Gemeinsam mit Vadim Garbuzov (35) hatte die 34-Jährige hart für den Auftritt trainiert, doch auf der Bühne lief nicht alles glatt. „Es war nicht dein Tanz“, urteilte Llambi und fand den Paso Doble von letzter Woche deutlich stärker. Als „charmant“ bezeichnete Mabuse die Darbietung. „Manchmal warst du in der Drehung nicht so stabil“, bemängelte González. Insgesamt gab es 19 Punkte für den Slowfox. Die Hoffnung auf ein Weiterkommen war groß, schließlich habe Kavazi bei „Let’s Dance“ die „beste Zeit ihres Lebens“, wie sie verriet.

Anna Ermakova – der „Wahnsinn“ auf High Heels

Schnelle Bewegungen plus Hebefigur, das waren die Herausforderungen der Woche für Anna Ermakova (23). Mit ihrem Partner Valentin Lusin (36) präsentierte die Becker-Tochter einen Charleston. Dafür wurde sie zur Marionette, die am Anfang ihrer Darbietung an Fäden hing, die von Valentin Lusin bewegt wurden. Losgelöst wirbelte Ermakova gewohnt professionell über das Parkett. „Das ist wahnsinnige Qualität, die ihr hier liefert“, war González beeindruckt. „Deine Mimik, deine Körperhaltung, dein Rhythmus, das ist Wahnsinn!“, kam der Juror aus dem schwärmen nicht mehr raus. Bei der Lobeshymne stieg Mabuse mit ein. Sie zollte der 23-Jährigen Respekt, so perfekt auf High Heels zu tanzen. „Du bist einfach toll. Punkt“, fasste sich Llambi kurz. Erneut räumte Ermakova die 30 Punkte ab.

Jens „Knossi“ Knossalla (36) präsentierte mit Isabel Edvardsson (40) einen Wiener Walzer. „Wer hätte das gedacht, dass der Knossi so gut tanzen kann?!“, überraschte der Entertainer González, der sich begeistert zeigte. „Darum haben wir hier diese große Tanzfläche aufgebaut“, war Llambi zufrieden mit Knossis Auftritt und lobte weiter: „Ihr habt alles dabei richtig gemacht“. Dafür gab es neun Punkte von González und jeweils acht Punkte von Mabuse und Llambi, die der Entertainer euphorisch und freudestrahlend entgegen nahm.

Große Gefühle gab es bei Timon Krause (28) und Ekaterina Leonova (35) mit ihrem Contemporary.“Die Choreo ging mir nah, weil ich mich da wiederfinden konnte“, erklärte der Mentalist während des Trainings. Die Emotionen kamen bei Jorge González an: „Ich habe gefühlt, dass du in dem Moment gefühlt hast, was du tanzt“. Eine Innigkeit zwischen dem Tanzpaar bemerkte auch Llambi, der manche Bewegungen jedoch „zu mechanisch“ fand und sich in gewissen Situationen mehr Weichheit von Krause wünschte. „Ihr seid für mich bei ‚Let’s Dance‘ wie ein kleiner Stern“, gab es warme Worte von Mabuse – 28 Punkte.

Sharon Battiste spaltet mit speziellem Walzer die Jury

Sharon Battiste (31) und Christian Polanc (44) hatten einen besonders dramatischen und emotionalen Wiener Walzer vorbereitet. Die spezielle Version des klassischen Tanzes spaltete die Jury. „Es war interessant zuzuschauen und ich liebe es, wie ihr das interpretiert habt“, kam der Auftritt bei Mabuse und González gut an. Ganz anders bei Joachim Llambi: Den Song „Cuz I Love You“ von Lizzo fand er für einen Wiener Walzer unpassend. Zudem war ihm zu wenig von einem klassischen Walzer zu sehen. „Rechts rum war er ganz ordentlich, links rum war das nichts“, lautete das Fazit des Jurors, der sechs Punkte vergab. Damit kam Sharon Battiste auf insgesamt 23 Zähler.

Zum ersten Mal bei „Let’s Dance“ konnten die Promis durch die „Hot Salsa Night“ Extra-Punkte sammeln. Bei dem feurigen Tanz mussten sie die Hüften kreisen lassen und gute Ausdauer beweisen. Battiste wurde zur „Salsa-Queen“ und konnte zehn zusätzliche Zähler einstreichen. Auf dem zweiten Platz, mit acht Sonderpunkten, landete Anna Ermakova – auf den dritten tanzte sich Julia Beautx.

Für Chryssanthi Kavazi und Vadim Garbuzov hat es am Schluss nicht gereicht und die Zuschauer mussten sich von der Schauspielerin verabschieden.

SpotOnNews

zusammenhängende Posts