Prinz Harry: „Heuchlerisch“! Heftige Kritik für seinen London-Besuch

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Schwere Vorwürfe wegen seines London-Besuchs

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© Rob Todd / Picture Alliance

Prinz Harry ist am 27. März 2023 unerwartet am Londoner High Court erschienen. Für seinen Überraschungsbesuch in Großbritannien erntet der Herzog von Sussex nun heftige Kritik – aus diesem Grund.

Bereits 2019 reichte Prinz Harry, 38, Klage gegen die Associated Newspapers Limited (ANL) ein. Er wirft dem Verlagshaus unrechtmäßige Informationsbeschaffung bei seinen Titeln vor. Vor wenigen Wochen hatte Richter Timothy Fancourt eigentlich den Entschluss getroffen, dass Harry im Mai vor dem High Court aussagen soll. Doch am Montag, 27. März 2023, tauchte dieser plötzlich vor dem Gerichtsgebäude auf, um später im Zeugenstand auszusagen. Mit seinem London-Besuch sowie der Klage an sich stößt Harry nun auf Gegenwind.

Prinz Harry wird wegen seiner Klage als „heuchlerisch“ bezeichnet

Prinz Harry sowie weitere Stars wie Sängerin Cheryl Cole, 39, oder Elton John, 76, der am Montag ebenfalls am High Court war, behaupten, dass der Verlag unter anderem Privatdetektive angeheuert habe, um Abhörgeräte in ihren Häusern und Autos anzubringen. Royal-Expertin Kinsey Schofield sagt gegenüber „GB News“, dass dies eine „totale Verletzung der Privatsphäre“ zu sein scheint. „Sie wurden verfolgt, verkleideten sich als Ärzte, um auf ihre medizinischen Informationen zuzugreifen, sie hackten ihre Bankdaten. Es gibt hier eine sehr lange Liste von Anschuldigungen“, erklärt sie, doch fügt hinzu: „Das ist eine sehr elitäre Gruppe von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die diese Anschuldigungen machen.“

Außerdem stellt sie fest, dass die Öffentlichkeit die Vorwürfe von Prinz Harry nicht nachvollziehen könne, da er sein Privatleben und das der Royal Family in der Netflix-Doku sowie seinen Memoiren ausgebreitet habe. „Es sieht ein wenig heuchlerisch aus, weil [Harry] so viele Inhalte erstellt, die fast in die Privatsphäre anderer Leute eindringen. […] Also verstehe ich dieses spezielle Argument in Bezug auf Harry in diesem Fall.“ Moderator Eamonn Holmes weist dies jedoch zurück und betont, dass Harrys Medienpräsenz „eine Publikation [dennoch] nicht berechtigt, auf seine Krankenakten zuzugreifen oder ein Abhörgerät in seinem Auto zu platzieren.“

Verwendete Quelle: gbnews.com

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