Sustainable Fashion: 3 nachhaltige Mode-Label, welche die Royals lieben

Sustainable Fashion
3 nachhaltige Mode-Label, welche die Royals lieben

Catherine, Princess of Wales: Ihr Kleid stammt von Beulah London.

Catherine, Princess of Wales: Ihr Kleid stammt von Beulah London.

© Karwai Tang / Getty Images

Bedeutet royal immer prunkvoll und verschwenderisch? Nein, im Gegenteil: Mit ihrer bewussten Auswahl an luxuriösen Roben beweisen die königlichen Mitglieder von Großbritannien über Spanien, dass sie auch auf nachhaltige Marken setzen. GALA zeigt Ihnen, welche.

Ob ausgefallene Roben mit aufwendigen Verzierungen für den großen Gala-Auftritt oder coole und moderne Schnitte für Besuche während des Tages: Die Royals setzen in der Mode neue Maßstäbe oder nehmen sogar bestehende, aufregende Trends in ihre Looks auf. Dabei verdeutlichen sie mit der Wahl ihrer Looks jedoch immer mehr, wie wichtig in diesem Kontext auch die Nachhaltigkeit ist. Denn: Die Modeindustrie zählt mit zu den umweltschädlichsten Branchen der Welt. Wasser, Energie und Ressourcen münden in Treibhausgasemissionen, Abfall und Chemikalien, die ihren Weg in Meere, Flüsse und Böden finden. Dazu kommen schwierige und ungerechte Arbeitsbedingungen in weiten Teilen der Welt — welche vor allem für Frauen und Kinder miserabel sind. In der High-Fashion-Industrie gehen vor allem drei Labels gegen Missstände an. Marken, die auch bei den Royals sehr beliebt sind. 

1. Stella McCartney: Ausgefallene Schnitte und umweltfreundliche Materialien 

Gegründet 2001 von der gleichnamigen Designerin, ist Stella McCartney eines der bekanntesten nachhaltigen High-Fashion-Label dieser Zeit. Die ethische Herangehensweise bei der Produktion der Kleidung als auch der Einsatz von umweltfreundlichen Materialien wie Bio-Baumwolle, recyceltes Polyester und vegane Alternativen zu Leder und Pelz, machen das Label auch bei Königin Letizia, 50, Máxima, 51, oder Catherine, Princess of Wales, 41, beliebt. Die Royals tragen die schlichten, aber dennoch raffinierten Designs vor allem bei abendlichen Veranstaltungen. Kein Wunder, die Roben zeichnen sich durch eine Kombination aus zeitloser Eleganz und moderner, sportlicher Lässigkeit aus. Das Flair mutet minimalistisch und schlicht an, dabei sind die Stücke immer mit raffinierten Details und ausgefallenen Schnitten versehen.

Beim Staatsdinner im Schloss Bellevue in Berlin im Oktober 2022: Königin Letizia begeistert im feuerroten "Cecelia"-Capekleid von Stella McCartney.

Beim Staatsdinner im Schloss Bellevue in Berlin im Oktober 2022: Königin Letizia begeistert im feuerroten „Cecelia“-Capekleid von Stella McCartney.

© Dana Press

2. Gabriela Hearst: Nachhaltigkeit trifft auf modernes Design

Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Materialien stehen auch bei der uruguayischen Designerin Gabriela Hearst, 46, auf dem Programm. Sie selbst wuchs auf der 17.000 Hektar großen Ranch ihrer Familie auf, in Santa Isabel, Paysandu. Mitten in einer natürlichen, wunderschönen Kulisse, umgeben von Pferden, Rindern und Schafen, war der Gedanke an Luxus für sie direkt verknüpft mit Dingen, die wunderschön verarbeitet und langlebig waren. Und genau das verwirklicht Gabriela Hearst in ihrem eigenen, nachhaltigen Label. Geliebt von Herzogin Meghan, 41, und Königin Letizia, sind ihre Kreationen von Kleidern bis zur Hose auch bei den Royals gefragt. Bei Catherine, Princess of Wales, zählt dieses Label sogar zu den Geheimwaffen. Ob im beliebten „Betti“-Kleid des in New York ansässigen Labels bei einem Besuch in Scarborough oder im roten Rollkragenpullover für ein Spiel der Rugby-League-Weltmeisterschaft: Für Kate steht die modische Wahl fest. 

Bei einem Besuch in Scarborough im November 2022: Catherine, Princess of Wales wählt ein cremefarbenes Strickkleid von Gabriela Hearst.

Bei einem Besuch in Scarborough im November 2022: Catherine, Princess of Wales wählt ein cremefarbenes Strickkleid von Gabriela Hearst.

© Max Mumby/Indigo / Getty Images

3. Beulah London: Ein Label mit vielen Perspektiven

Das britische Label Beulah London arbeitet mit verschiedenen Arten von gefährdeten Gemeinschaften auf der ganzen Welt zusammen: Frauen, die vor illegalem Sexhandel gerettet wurden, über Bürgerkriegsverwitwete bis hin zu Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden. Einige von ihnen bekommen hier eine Anstellungsmöglichkeit, um dem Armuts- und Ausbeutungskreislauf zu entfliehen. Aber nicht nur das: Die Kleidungsstücke selbst werden sorgfältig aus Materialien wie Kaschmir oder organischer Baumwolle gefertigt und unter ethischen und ökologischen Grundsätzen hergestellt. Zu den Erfolgen zählen ebenso: die nachhaltige Forstwirtschaft, die Rückverfolgbarkeit der Lieferkette, die Wiederverwendung von Stoffresten zur Herstellung von Accessoires und das Minimieren des CO2-Fußabdrucks. Kein Wunder, dass auch die Royals angetan sind. Vor allem ein Kleidermodell kommt gut an. In „Ahana“ ließen sich bereits Kronprinzessin Mary von Dänemark, 51, Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen, 49, Catherine, Princess of Wales, als auch Sophie Winkleman, Lady Frederick Windsor, 42, ablichten.

Zum 70. Thronjubiläum der Queen Elizabeth II. wählt Sophie Winkleman "Ahana" von Beulah London in leuchtendem Pink.

Zum 70. Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. wählt Sophie Winkleman „Ahana“ von Beulah London in leuchtendem Pink.

© Karwai Tang / Getty Images

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